Es ist nicht zu glauben, aber dem Johannes fallen immer wieder neue Aufreger ein.

Erst war sein A.D.C.-Kram eine Gemeinschaft oder Organisation. Dumm nur, dass man damit keine Gelder erwirtschaften kann, da Privatpersonen kein Spendenkonto führen dürfen; das ist Vereinen vorbehalten.

Aber Geld ist doch so wichtig, vor allen Dingen, wenn man sonst kaum Einnahmen hat und eigentlich auch keine Lust spürt, selbst mal den Hintern zu bewegen.

Also gründet man über Nacht mal schnell eine Firma. Na super! Mit dieser kann man dann jedem, der auch nur ansatzweise mal ne höfliche Frage stellt, per sofort eine Rufschädigung an den Hals hetzen. Zumindest hat der Johannes das immer so behauptet. Außerdem darf eine Firma je deutlich mehr, als die Behörden und die Polizei, von daher ist eine Firma das Allerbeste, was Johannes für die Tiere (oder doch für sich selbst?) erwirken kann.

Alle Texte, die er auf seiner Seite als Firmeninhaber eingestellt hat, wurden ja von seinen Anwälten im Vorfeld überprüft – schrieb er! Nur komisch, dass diese Anwälte sich deutlich und öffentlich von dem ehrlichen und transparenten, gewaltfrei vorgehenden Johannes, distanziert haben!

Als Firma darf er Zuwendungen erhalten, alles kein Problem. Inwieweit er dafür Rechnungen stellen darf, sollen Richter entscheiden. Und wie das überhaupt so ist mit einem Nebengewerbe (15 Std. wöchentliche Arbeitszeit) ohne Angestellte (aber vielen hundert Aktivisten und auch ADC-Teams) liegt auch nicht in meiner Entscheidung. Ob diese Aktivisten und Teams berechtigt sind, Gelder entgegen zu nehmen bzw. ob Johannes berechtigt ist, diese auf seine „Lohnliste“ zu stellen – auch das werden andere Stellen zu entscheiden haben.

Doch egal wie, offenbar klappt das mit der Firma auch nicht so wirklich, denn seit einigen Tagen verkauft er ja seine Vergangenheit. Gebrauchte und neue, angeblich in seinem Privatbesitz befindliche Utensilien, werden in Facebook auf seiner Seite „Materielles der Vergangenheit…“ angeboten.

Aber auch das ist noch nicht der Renner gewesen – offenbar bekommt er sein Zeugs nicht los. Nun überrascht uns der Johannes heute doch mit der Mitteilung, dass der Verein (!!!) in vollen Zügen in der Mache ist. Die Satzung steht schon fast und wenn alles gut geht, kann die Facebookgemeinschaft ab 01.11.2013 mit einem eingetragenen und gemeinnützigen Verein A.D.C. rechnen.

Die Seite „Materielles der Vergangenheit…“ wurde flugs über Nacht umbenannt in „Flohmarkt zugunsten der Deutschen Tierrettung A.D.C.“. Zugunsten der Deutschen Tierrettung – das geht doch runter wie Butter…

Na dann…. – ob der Johannes weiß, auf was er sich da einlassen will mit einem gemeinnützig anerkannten Verein? Ich glaub’s ja nicht. Wir durften zwar schon mehrfach erleben, dass seine Wahrnehmung ganz anders ist, als die der meisten Menschen, auch dass sein Zeitgefühl irgendwie an der Realität vorbeischwappt, siehe Hasenbeinchen – Aus gegebenem Anlass, mal sehen, womit uns der Johannes diesmal überraschen wird. Aller Wahrscheinlichkeit sind wieder die bösen, neidischen Tierschützer dran schuld, dass ihm die Tierrettung so gar nicht gelingen will.

Auf zur nächsten Runde. Der Johannes wird’s doch wohl noch schaffen in aller deutschen Munde zu kommen…

Hier ein kurzer Zusammenschnitt an Screens zu diesem Thema Gemeinschaft – Organisation – Firma – Verein

Advertisements