Als Tierretter muss man ja schon aktiv was tun, sonst zählt man schnell zu den sog. „Sofatierschützern“, die alles vom Pc aus retten. Nein, so einer ist der Johannes ja nicht, da geht schon richtig was.

Auf seiner Seite und in seinen Gruppen wurden div. Fälle angekündigt, manche schneller wieder gelöscht als sie wohl ausgedacht waren, andere wiederum wurden „gelöst“. Ganz häufig wurde ja ein Wochenplan oder Tagesplan erstellt, manchmal musste auch auf längere Sicht geplant werden. Ganz wichtig waren die Fälle, bei denen die Behörden nicht weiterkamen, da er als Firma doch deutlich mehr Rechte besitzt als die Polizei, alle Ämter und Behörden, drum war es immer sehr wichtig, dass A.D.C. an vorderster Front steht.

Manchmal wurde einem schon schwindlig vom häufigen Kopfschütteln über so viel Unsinn. Hier mal ein kleiner Einblick, wirklich nur ein kleiner, wie so seine Fälle angekündigt wurden Ankündigung einiger „Fälle“.

Johannes blieb irgendwie immer einen Beweis schuldig, einen nachvollziehbaren, belegbaren Beweis gab es nie. Weder ein Verein oder eine Organisation, welche die angeblich geretteten Tiere aufnimmt, noch sonst irgendwas.

Die observierenden Teams observieren halt – man kennt sie nicht, sie brauchen nur Geld für Tankkarten, denn sie observieren ja, stunden- manchmal tage- und nächtelang. Die Geschichten sind derart an den Haaren herbeigezogen, manchmal schöner als ein Krimi im Fernsehen. Hier mal ein kleiner Eindruck seiner gelösten oder noch schwebenden Fälle Ein paar wenige „Fälle“.

Auch Der Fall Pascha aus Werne war so ein Beispiel. Der arme verletzte und misshandelte Hund musste dort raus. Ob die Verletzung von einer Misshandlung stammte oder nicht, bleibt unbewiesen. Johannes schrieb, wie er mit dem VetAmt zusammenarbeitet, dieses aber nicht wirklich reagiert, es gibt viele böse Worte über die Amtsveterinärin – gar nicht nett.

Es kostete mich ein paar Minuten Zeit, bei der zuständigen Amtsveterinärin anzurufen und mir die Sachlage aus ihrer Sicht schildern zu lassen. Sie betonte mehrmals, dass es niemals eine Zusammenarbeit gab mit A.D.C. und auch in Zukunft keine geben wird. Auf meine Frage zu dem Verbleib des Hundes (welche J.G. ja nicht beantworten konnte) wurde mir berichtet, dass dieser sich im veterinäreigenen Tierheim befand, dann aber wieder an den Besitzer zurückgegeben wurde.

Auch wenn Johannes meint seinen Lesern verkaufen zu können, dass das VetAmt von den Tierschützern die anriefen genervt war – mag ja sein. Dennoch bekamen viele mit denen ich auch im Nachhinein Kontakt hatte, alle eine höfliche bis freundliche Antwort.

Hier das ganze aus der Sicht von Johannes Aufarbeitung des Falles Pascha.

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